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Draußen vor der Tür – ein Meisterwerk, bis heute!

Das Drama „Draußen vor der Tür“ von Wolfgang Borchert beschreibt das Leben des Kriegsheimkehrers Beckmann, der sich im Zivilleben nach dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr zurechtfindet. Nach drei Jahren Gefangenschaft ist für den Heimkehrer Beckmann der Krieg zu Ende. Doch zu Hause geht der Kampf weiter: gegen Ablehnung und Ignoranz, für Zuwendung und Mitgefühl.

Borcherts Theaterstück ist ein universell-zeitloses Dokument von der Suche nach Sinn und Halt.

Innerhalb von acht Tagen schrieb Wolfgang Borchert „Draußen vor der Tür“.

Wahrscheinlich zwischen Herbst 1946 und Januar 1947. Im Februar 47 wurde es zum ersten Mal als Hörspiel beim damaligen Nordwestdeutschen Rundfunk (NWDR) ausgestrahlt.

In den Hamburger Kammerspielen wurde „Draußen vor der Tür“ am 21. November des gleichen Jahres uraufgeführt, einen Tag nach Wolfgang Borcherts Tod.

Wolfgang Borchert, geboren 1921 in Hamburg, zählt als deutscher Schriftsteller zu den bekanntesten Vertretern der Trümmerliteratur – seine Kurzgeschichten und Gedichte wurden nach dem Zweiten Weltkrieg breit rezipiert. Besonders das Drama „Draußen vor der Tür“ fand großen Anklang beim deutschen Publikum. Borchert starb 1947 in Basel. Noch heute sind viele seiner Kurzgeschichten Schullektüre.

Das literarische Meisterwerk ist im Anaconda Verlag erschienen und kostet 3,95 Euro (ISBN: 978-3-7306-0600-1)