Ria ist zehn Jahre alt, als ihre Eltern von der Staatssicherheit abgeholt werden. Sie wird von ihrer kleinen Schwester getrennt und in einer Adoptivfamilie untergebracht. Seither führt Ria in Ostberlin ein scheinbar angepasstes Leben. Erst als der BND sie als Informantin rekrutiert, sieht sie ihre Chance gekommen. Mithilfe des westlichen Geheimdienstes will Ria sich an der DDR rächen und endlich ihre Schwester wiederfinden. Doch dann erfährt sie im Sommer 1961 von einem ungeheuerlichen Plan, der ihr Schicksal und die Zukunft beider deutscher Staaten für immer verändern könnte …
Am 13. August 2021 jährt sich der Baubeginn der Berliner Mauer zum 60. Mal. Über Nacht wurde Berlin in zwei Hälften geteilt und die Grenze zwischen West- und Ostberlin geschlossen. Dieses monumentale Ereignis in der deutsch-deutschen Geschichte bildet den Auftakt der neuen großen Romantrilogie von Titus Müller.
Inspiriert durch die realhistorischen Schicksale von DDR-Politiker Georg Dertinger und dem KGB-Killer Bogdan Staschinskij erzählt Titus Müller die Geschichte von BND-Spionin Ria Nachtmann und ihrem Gegenspieler beim KGB, Fjodor Sorokin.
Titus Müller ist für seine akribische Recherche und seine detailreichen sowie packenden Romane bekannt. In »Die fremde Spionin« nimmt er seine Leser*innen mit auf eine spannende Zeitreise und lässt zahlreiche historische Persönlichkeiten wie Erich Honecker, John F. Kennedy, BND-Chef Reinhard Gehlen und DDR-Wirtschaftsfunktionär Alexander Schalck-Golodkowski lebendig werden.

Heyne Verlag, Paperback, Klappenbroschur, 400 Seiten, ISBN: 978-3-453-44125-5, 16 Euro, erschienen im Juni 2021