Der erste Zug nach Berlin

In ihrer rasant erzählten Satire Der erste Zug nach Berlin –  nach dem Original-Typoskript veröffentlicht – führt Gabriele Tergit ins Berlin der Nachkriegszeit.

Die junge Amerikanerin Maud hat noch nicht viel von der Welt außerhalb der New Yorker High Society gesehen. Da bekommt sie die Gelegenheit, eine britisch-amerikanische Militärmission nach Berlin zu begleiten, die den Deutschen endlich demokratische Prinzipien näherbringen soll – eine fabelhafte Chance, vor ihrer Hochzeit noch rasch etwas zu erleben. Die chaotische Gruppe versammelt allerlei skurrile Charaktere und die so glamouröse wie naive Maud muss bald feststellen, dass die Deutschen weder ein Interesse an Demokratie haben noch daran, von ihr und den anderen Alliierten gerettet zu werden.

Eine bitterböse Satire über das Deutschland der Nachkriegszeit – von der Herausgeberin Nicole Henneberg in einem Nachwort historisch, biografisch und literarisch neu eingeordnet.

Ausgabe: Taschenbuch, Broschur
Seitenzahl: 208 Seiten
Erschienen am: 13.11.2024
Originaltitel: Der erste Zug nach Berlin
ISBN: 978-3-442-77425-8
Verlag: btb
Originalverlag: Schöffling
Preis: 13 Euro

Gabriele Tergit (1894-1982), Pseudonym für Elise Reifenberg, geb. Elise Hirschmann, Journalistin und Schriftstellerin, wurde durch ihre Gerichtsreportagen bekannt. Sie schrieb drei Romane, zahlreiche Feuilletons und Reportagen sowie posthum veröffentlichte Erinnerungen. Im November 1933 emigrierte sie nach Palästina, 1938 zog sie mit ihrem Mann nach London.