Auftaktveranstaltung zur Veranstaltungsreihe „Denken ohne Geländer“ am 17. Januar 2026

 

„Ich halte es eher mit Faulkner, der sagt: ,Das Vergangene ist niemals tot. Es ist nicht einmal vergangen.'“ Hannah Arendt

 

 

Rund um den 27. Januar, den Tag der Befreiung von Auschwitz, lädt ein vielfältiges Programm zu einer Woche des Erinnerns und des Denkens ohne Geländer ein. Filme, Theaterstücke, Lesungen, Konzerte, Ausstellungen, Vorträge und Workshops regen dazu an, ins Gespräch über Toleranz, den Umgang mit Gewalt und Wege des Miteinanders in der Gesellschaft zu kommen.

Veranstaltet von: Hochschule Magdeburg-Stendal, Theater der Altmark und Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt

In Zusammenarbeit mit: Freiwilligen-Agentur Altmark e.V., Institut für demokratische Kultur der Hochschule Magdeburg-Stendal, Hansestadt Stendal, Geschichtswerkstatt Stendal e.V., Gedenkstätte Feldscheune Isenschnibbe Gardelegen, Musikforum Katharinenkirche, Café »bohne & praline« Stendal, Uppstall Kinos Stendal, Domgemeinde Havelberg, Winckelmann-Buchhandlung Stendal und engagierten Menschen aus der Altmark.

Gefördert von: Landesprogramm »Demokratie, Vielfalt und Weltoffenheit« Sachsen-Anhalt

Kleines Haus des TdA©ik

Am Sonnabend 17.1.2026, um 19.30 Uhr im Kleinen Haus des Theaters der Altmark findet zum Auftakt der „Denken ohne Geländer“-Veranstaltungsreihe das Theaterstück „Mephisto – Roman einer Karriere“.
Vor der Aufführung findet um 19 Uhr eine Stückeinführung zum Schauspiel von Thomas Jonigk nach dem gleichnamigen Roman von Klaus Mann statt.

Mephisto ist Klaus Manns schonungslose Analyse von Opportunismus und moralischem Verfall im Angesicht der Macht.
In seinem Roman zeichnet Klaus Mann das Porträt des Schauspielers Hendrik Höfgens, der es im Deutschland der 1930er Jahre zum gefeierten Star der Nationalsozialisten bringt. Mephisto erzählt Höfgens Leben von seinen Anfängen bis ins Jahr 1936 und enthüllt dabei die Kompromisse und Verrate, die seinen Aufstieg ermöglichen.

Eine lehrreiche Geschichte über Anpassung und Widerstand, Karrieredenken und künstlerische Moral, die auch heute nichts an Brisanz verloren hat. Mephisto ist eine brillante Studie über die Versuchungen der Macht und ein Schlüsselwerk der deutschen Exilliteratur. Klaus Manns zeitloser Klassiker wirft wichtige Fragen auf: Welchen Preis hat der Erfolg? Und was bedeutet es, in einer Diktatur seine Integrität zu bewahren?

Karten sind an der Theaterkasse erhältlich, unter 03931 – 63 57 77 oder www.tda-stendal.de.

FEIERLICHE AUFTAKTVERANSTALTUNG IM THEATERCAFÈ

Am Sonnabend, 17.1.2026 findet um  21.30 Uhr im Theatercafé des Theaters der Altmark im Anschluss an die „Mephisto"-Vorstellung für alle Interessierten die Eröffnung der Gedenkreihe „Denken ohne Geländer" statt.

Der Eintritt ist frei. Reservierungen oder ein Besuch der „Mephisto"-Vorstellung sind keine Voraussetzung.