Die Geschichte in mir

Eine deutsche Familie im 20. Jahrhundert

Die Geschichte einer Familie, in der sich das 20. Jahrhundert spiegelt
Rüdiger von Fritsch blickt auf eine lange Karriere als Diplomat im Auswärtigen Amt zurück. In den 80er-Jahren war er in der deutschen Botschaft in Warschau dafür zuständig, den Kontakt zur illegalen demokratischen Opposition zu halten. In den 90ern bereitete er die EU-Osterweiterung mit vor. Er war Botschafter in Warschau und in Moskau. Seine Einblicke in die russische Gesellschaft und den Neo-Imperialismus Putins hat er in Büchern geschildert, die zu Bestsellern wurden.

Sein neues Buch erzählt die Geschichte seiner Familie: von der Großmutter, die noch den russischen Zarenhof kennenlernte, bis zu den gefallenen Brüdern seiner Eltern. Von Großonkel Werner von Fritsch bis zu seinem Vater Thomas, der bis zu seinem Tod im Bann des Nationalsozialismus stand. Rüdiger von Fritsch sollte das sein Leben lang beschäftigen. Die Geschichte in mir ist ein eindringliches und bewegendes Zeugnis, wie wichtig es ist, über Verlust und Entwurzelung, über Schuld und Verstrickung auch in der eigenen Familie zu sprechen.

Verlag: Siedler
Ausgabe: Hardcover, mit Schutzumschlag
Seitenzahl: 336 Seiten
Erschienen am: 29.04.2026
ISBN: 978-3-8275-0207-0
Preis: 26 Euro

Rüdiger von Fritsch, geboren 1953, bereitete die EU-Osterweiterung als Unterhändler in Brüssel vor, er war Leiter des Planungsstabes des Bundespräsidenten und Vizepräsident des BND. Von 2010 bis 2014 war er Botschafter in Warschau und von 2014 bis 2019 Botschafter in Moskau. Wie seine Arbeit als Diplomat in Verbindung mit seiner Familiengeschichte steht, ist eines der Themen von Die Geschichte in mir. Seine bisherigen Bücher Russlands Weg, Zeitenwende und Welt im Umbruch, in denen er Putins Neo-Imperialismus hellsichtig analysierte, wurden zu SPIEGEL-Bestsellern.