„Vorhang auf „
Ausstellungseröffnung im Altmärkischen Museum am 1. März 2026
Der Bühnen- und Kostümbildner Helmut Günther wurde 1940 in Breslau geboren. Er starb am 2. Februar 2022 in Stendal im Alter von 81 Jahren.
Günther arbeitete unter anderem in Flensburg und Detmold, ab 1991 war er fest in Stendal engagiert, wo er 20 Jahre im Theater der Altmark tätig war. Hier entwarf er bis 2002 die Bühnen- und Kostümbilder von insgesamt 73 Produktionen.
Am Theater galt er als „stiller, bescheidener Kollege, der genau zuhörte und ohne große Worte künstlerischen Ideen verstand und mit neuen Einfällen ergänzte.
Im Nachruf des Theaters hieß es: „Helmut Günther war dafür bekannt, auch bei Produktionen mit geringem finanziellem Budget mit Phantasie und pragmatischem Verstand opulente und ansprechende Bühnenausstattungen zu gestalten."
Helmut Günther hatte nach dem Ende seiner Zeit am TdA viele seiner Entwürfe dem Altmärkischen Museum übergeben. Schon zu Lebzeiten hatte er sich mit seinen Zeichnungen, Bauplänen, Figurinen und 3-D-Modellen eine Ausstellung gewünscht.

Altmärkisches Museum Stendal©ik
Jetzt zeigt die Sonderausstellung „Vorhang auf" Werke des Bühnen- und Kostümbildners Helmut Günther.
Das Altmärkische Museum Stendal lädt herzlich zur Eröffnung einer neuen Sonderausstellung ein: Unter dem Titel „Vorhang auf! Helmut Günther – Ein Leben fürs Theater" wird ab dem 1. März 2026 das künstlerische Schaffen eines der prägenden Gestalter des Theaters der Altmark gewürdigt. Die Ausstellung entstand in Kooperation mit dem Theater der Altmark Stendal.
Die feierliche Eröffnung findet am Sonntag, dem 1. März 2026, um 15:30 Uhr im Musikforum Katharinenkirche Stendal statt. Nach der Begrüßung von Museumsleitung Gabriele Bark erwartet die Besucher*innen ein Beitrag von Mathias Hinz (Ensemblemitglied am Theater der Altmark). Für die musikalische Umrahmung sorgt Haesung Bahr (Musik- und Kunstschule Stendal) am Flügel. Alle Interessierten sind herzlich willkommen.

Theater der Altmark in Stendal, Arbeitsstätte von Helmut Günther©ik
Helmut Günther war von 1991 bis 2002 als Bühnen- und Kostümbildner am Theater der Altmark Stendal tätig und hinterließ ein reiches künstlerisches Erbe. Aus seinem Nachlass präsentiert das Altmärkische Museum eine eindrucksvolle Auswahl an Kostümentwürfen, Plakatentwürfen sowie zahlreichen zauberhaften Bühnenmodellen. Ergänzt wird die Ausstellung durch Leihgaben originaler Kostüme aus dem Fundus des Theaters der Altmark Stendal, die den Ausstellungsstücken eine besondere Authentizität verleihen.
Die gezeigten Werke nehmen Bezug auf ebenso bekannte wie beliebte Bühnenwerke, darunter „Der kleine Muck", „Aladin und die Wunderlampe" und „Frau Holle" für das junge Publikum sowie „Der Vogelhändler", „Hello Dolly" und „Die lustige Witwe" für Freunde des klassischen Musiktheaters – um nur einige zu nennen. Die Ausstellungsstücke laden dazu ein, in die faszinierende Welt der Inszenierungen und Aufführungen einzutauchen und das handwerkliche wie kreative Können Helmut Günthers zu entdecken.
Die Sonderausstellung ist anschließend bis zum 17. Mai 2026 im Altmärkischen Museum Stendal zu sehen.
Altmärkisches Museum Stendal, Schadewachten 48, 39576 Hansestadt Stendal Tel.: 03931 65 17 00
Öffnungszeiten:
Dienstag – Donnerstag: 10:00 – 13:00 Uhr und 14:00 – 17:00 Uhr
Freitag: 10:00 – 13:00 Uhr
Sonntag und Feiertage: 10:30 – 16:00 Uhr
Für Gruppen ab 10 Personen auch nach Vereinbarung.
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