
Wer möchte nicht im Leben bleiben
Ein Aufbegehren gegen die Einsamkeit
1985 nimmt sich eine junge Pianistin in Neubrandenburg das Leben. Jahrzehnte später stößt die Schriftstellerin Helene Bukowski auf ihre Geschichte. Behutsam nähert sie sich Christina, sucht in ihrer Biografie nach Rissen und Erschütterungen, aber auch nach Augenblicken großen Glücks. Sie lernt einen Vater kennen, der in der Tochter seine eigenen Träume verwirklichen will, eine Mutter, die es liebt, zu fotografieren, und ein Klavier, das unverrückbar in der Wohnung steht. Bukowski folgt Christina nach Berlin, an die Spezialschule für Musik, mit ihren kalten Übungsräumen und dem täglichen Drill. Später nach Moskau, zum Studium am Konservatorium, durch sturzbachartigen Regen und Nächte voller Schnee. Und sie findet eine Krankheit, für die es erst heute eine Diagnose gibt.
„Wie Helene Bukowski aus dem Nachlass einer jungen Frau ein ganzes Leben rekonstruiert und daraus diesen schmerzlichen und klaren Roman komponiert, ist großartige Literatur.“ Marion Brasch
„Wer möchte nicht im Leben bleiben“ ist furchtlos, schwermütig-schön und klingt noch lange nach.“ NDR Kultur, Alexander Solloch, 26.02.2026
„Bukowski hat dieses Leben aufgeschrieben, einfühlsam und berührend, und erzählt damit auch, warum die Kunst nicht ohne Freiheit existieren kann.“ Harper`s Bazaar
Verlag: Claassen
Einbandart: Hardcover mit Schutzumschlag
Seitenanzahl: 384 Seiten
ISBN: 9783546101585
Erscheinungstag: 26.02.2026
Preis: 24 Euro
Helene Bukowski, geboren 1993 in Berlin, studierte am Literaturinstitut Hildesheim. 2019 erschien ihr Debütroman »Milchzähne«, der für das Kino adaptiert wurde. 2022 folgte »Die Kriegerin«. Ihre Bücher wurden vielfach besprochen und in mehrere Sprachen übersetzt. Heute lebt sie als freie Schriftstellerin wieder in ihrer Geburtsstadt und der Niederlausitz.