Vertrag verlängert: Dorotty Szalma bleibt Intendantin am Theater der Altmark

 

Bis zum Jahr 2031 läuft der neue Vertrag

 

Dorotty Szalma im Jahr 2024.©Thomas Pfundtner

Stendal – Das Theater der Altmark und Intendantin Dorotty Szalma bleiben auch künftig eng verbunden: Ihr Vertrag als Intendantin des Theaters der Altmark wird bis 2031 verlängert. Damit wird Szalma über ihre laufende vierte Spielzeit hinaus den eingeschlagenen künstlerischen und strukturellen Weg des TdA weiterführen.

Seit Beginn ihrer Intendanz hat Dorotty Szalma das Programm des „Theater der Altmark“ kontinuierlich erweitert und neue Impulse gesetzt. Ihre erste Inszenierung am TdA war „Mamma Medea“. Bereits in ihrer ersten Spielzeit entstanden drei Inszenierungen, in der zweiten folgten zwei weitere. Insgesamt hat Szalma bislang sieben Inszenierungen am TdA realisiert. In der aktuellen Spielzeit kommen mit „Aschenbrödel – Nuss mit lustig“ und „Zorro“ zwei weitere Arbeiten hinzu.

Ihre Intendanz steht dabei nicht allein für die Zahl der Produktionen, sondern insbesondere für die Erweiterung des künstlerischen Spektrums sowie die Erschließung neuer Orte und Formate. Ein besonderer Meilenstein war die Planung und Initiierung der HAFENBÜHNE Tangermünde. Sie eröffnete neue Möglichkeiten für das Theater und stärkte die Verbindung des TdA zur Region.

Auch Festivals haben unter Szalmas Intendanz einen wichtigen Stellenwert erhalten. Das FETZT!Festival konnte sich als fester Bestandteil des Theaterprogramms etablieren. Mit dem Faustival wurde zudem ein weiteres Format geschaffen, das neue Perspektiven auf Theaterpädagogik und Kultur eröffnet.

TdA am Abend©Ik

Der Blick richtet sich zunehmend über die Grenzen der Altmark hinaus. Für die kommende Spielzeit ist eine Kooperation mit dem Mierscher Theater in Luxemburg geplant. Die internationale Zusammenarbeit soll neue künstlerische Begegnungen ermöglichen und den Austausch zwischen unterschiedlichen Theaterlandschaften fördern.

Für Dorotty Szalma bedeutet Intendanz auch, künstlerische und strukturelle Wege zu beschreiten, deren Ausgang nicht immer vorhersehbar ist: „Manchmal muss man Risiken eingehen, auch wenn die Karte des Scheiterns in der Packung ist.“ Entwicklung bedeute, so Szalma, auch den Mut aufzubringen, Neues auszuprobieren – selbst dann, wenn nicht jeder Versuch erfolgreich sein könne.

Mit der Vertragsverlängerung bis 2031 erhält der eingeschlagene Weg am „Theater der Altmark“ eine langfristige Perspektive. Neben der Weiterentwicklung des Spielplans werden insbesondere weitere Kooperationen sowie die intensive Vernetzung des Theaters in der Region und darüber hinaus im Mittelpunkt stehen.